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Deutsche-startups.de bietet Beta-Community und myPEAK.net ist dabei

Gerade eben ist bei deutsche-startups.de die Beta-Community Online gegangen. Dort wird Anbietern und willigen Betatestern eine Plattform geboten um sich zu finden. Sehr gute Idee wie ich finde.

Deshalb hab ich auch spontan mal ein paar myPEAK.net Beta Zugänge angeboten. Die Beta-Community selbst scheint, ganz im Web2.0 Sinne, ebenfalls noch in der Beta-Phase zu stecken, denn eine kleine Ungereimtheit ist mir bereits aufgefallen. Da Feedback aber gerade der Grund für eine Beta ist, möchte ich hier an dieser Stelle kurz auf den Fehler hinweisen. Genau darum bitte ich ja schliesslich unsere eigenen Beta Tester auch.

Auf der Angebotsseite zu meinem Angebot wird angezeigt, dass ich 50 Zugänge anbiete. Das ist korrekt. Allerdings wird auch angezeigt, dass bereits 50 Nutzer warten würden. Dies kann ich mir allerdings nur schwer vorstellen und ich bekomme diese Gesuche, so sie denn existieren auch nicht auf meiner Profilseite angezeigt, so dass ich sie bestätigen könnte. Das sollte aber ein leicht behebbares Problem sein.

Ich halte die Beta-Community für einen sehr nützlichen Dienst den ich gerne nutzen werde. Sowohl als Anbieter als auch als Suchender.

Website performance do’s and dont’s

Meiner Meinung nach gibt es fast nichts schlimmeres als langsame und träge Webseiten. Dabei muss man unterscheiden zwischen Seiten deren Erstellung Serverbedingt langsam ist und Seiten deren Darstellung im Browser langsam ist.

Der Nutzer bildet sich seine Meinung basierend auf seiner Wahrnehmung. Natürlich ist es wichtig, die Datenbankabfrage am Backend um 3ms zu verbessern. Aber es zeigt sich sehr deutlich, dass das Backend häufig nur einen geringen Teil der gesamten Zeit in Anspruch nimmt. Teilweise bis zu 95% entfallen auf Vorgänge im Browser und es ist schlichtweg nicht richtig, dass man darauf als Entwickler keinen Einfluss hat.

Yahoo hat deshalb auf den Entwicklerseiten 14 Regeln veröffentlicht mit denen sich die Geschwindigkeit des Frontend sehr einfach optimieren lässt.

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Eine etwas weniger geschlossene Beta

Wir sind mit dem bisherigen Verlauf der Beta sehr zufrieden. Die befürchteten groben Fehler sind bisher ausgeblieben. Hoffentlich nicht nur, weil sie noch nicht gefunden wurden.

Jedenfalls möchten wir deshalb den Kreis der Tester erweitern, um so noch mehr wertvolles Feedback zu sammeln und haben aus diesem Grund soeben eine neue Version auf den Server geladen, die jedem bereits registrierten Nutzern erlaubt, neue Nutzer per E-Mail einzuladen. Ihr findet die Funktion dazu im myPEAK Dashboard direkt unter dem Einstellungsmenü.

Einladen könnt ihr prinzipiell erstmal jeden und die Anzahl der Einladungen ist auch nicht begrenzt. Unter Umständen müssen wir die Funktion aber nochmal deaktivieren, falls es zu Schwierigkeiten kommt. Für den Fall möchte ich bereits jetzt schon um Verständnis bitten. Es handelt sich hierbei schliesslich immernoch um eine Testphase.

Hier also eure Chance genau die Leute einzuladen, die ihr schon immer mal herausfordern wolltet. Frei nach dem Motto: myPEAK.net – Challenge the world!

Weiter gehts!

Die closed Beta läuft jetzt seit ein paar Tagen und so langsam fangen die ersten Leute an die Seite zu nutzen. Freundschaftseinladungen und Nachrichten schreiben sind zwar nette Features, aber eben nicht die Hauptfeatures unserer Seite. Also hier der Aufruf an alle Betatester, fordert andere Leute heraus und startet Wettbewerbe. Da sind die Funktionen die getestet werden wollen. Vor allem die API-Anbindung an die Medienplattformen macht unsere Seite aus und um den Nutzern, also euch, ein bestmögliches Erlebnis zu bieten brauchen wir Feedback was ihr daran gut oder schlecht findet.

Feedback ist ja sowieso der Hauptgrund warum wir die Beta machen und zu diesem Zweck werden wir in kürze auch einen kleinen Feedback Wettbewerb machen. Wir erhoffen uns dadurch zum einen, dass die Seite weiter getestet wird wenn die Seitenfunktionen selbst genutzt werden um Feedback zu geben und zum anderen verdeutlichen wir damit wie vielseitig einsetzbar so ein Wettbewerb ist.

Durch die Abstimmung können so die Nutzer uns direkt mitteilen welchen der Vorschläge oder Fehler sie am wichtigsten finden und wir können dadurch direkt in die richtige Richtung weiterentwickeln. Das ist schliesslich die Idee bei Web2.0. Wir stellen euch die Plattform die ihr wollt/braucht!

Einige Fehler und Verbesserungen haben wir bereits jetzt in die Seite eingebaut. So ist es jetzt möglich über das Suchfeld direkt Benutzer zu finden. Vorher war dies lediglich über den Umweg Herausforderung/Wettbewerb möglich. Es gab ein paar kleine desingtechnische Probleme die jetzt behoben sein sollten.

Größere Probleme bereitet uns allerdings der Internet Explorer, wie sollte es auch anders sein? Im Internet Explorer kommt es zu Problemen wenn per Ajax eingefügte Inhalte mit Events versehen werden sollen. Klingt technisch? Ist es auch. Jedenfalls arbeiten wir an der Problemlösung und werden euch auf dem Laufenden halten. In der Zwischenzeit legen wir euch einen der anderen Browser ans Herz. Firefox oder Opera sind sowieso die bessere Lösung.

myPEAK.net – Challenge the world!

Endlich ist es so weit. Ich kenne zumindest zwei Menschen die sehnlich auf diesen Augenblick gewartet haben.

Das Warten hat jetzt ein Ende! In zwei Sätzen:

Auf myPEAK.net kannst Du die Welt herausfordern. Jeder Nutzer kann Herausforderungen bestreiten und Wettbewerbe veranstalten, deren Gewinner per Abstimmung von allen Anderen Nutzern bestimmt werden.

Herausforderung? Wettbewerb? Abstimmung? – Das musst Du genauer erklären…

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Müssen alle sozialen Netzwerke das Facebook Design kopieren?

Youmix.de baut um, deutsche-startups.de berichtet. Umgestellt wird auf das, auch von StudiVZ kopierte, Facebook Design.

In den Kommentaren zum Beitrag werden, wie nicht anders zu erwarten, Stimmen laut, die diesen Schritt teilweise heftig kritisieren. Es wird mehr Innovation gefordert und das Kopieren verteufelt. Eine Stellungnahme von youmix.de ist auch dabei.

Bekanntes Konzept hin oder her, ob das Design jetzt wirklich so besser ist will ich mal dahingestellt lassen. Es hat ganz klar auch seine Schwächen obwohl es ohne Frage schlechtere Vorbilder gegeben hätte – man siehe myspace.com (vor dem anstehenden Redesign).

Aber den Vorwurf, die Startups aus Deutschland sollen sich mal was neues ausdenken, in diesem Zusammenhang zu erheben ist bestenfalls kurzsichtig.

Innovation sollte meiner Meinung nach erstmal unter der Haube beginnen, um das Autobeispiel aufzugreifen.
Wie man diese Innovation dann präsentiert (das Design) kommt meines Erachtens erst an zweiter Stelle. Was jetzt nicht heissen soll, dass man hier nicht ebenfalls innovativ werden darf.

Also: Innovation, ja BITTE! Aber in der richtigen Reihenfolge. Und diesen Anspruch stelle ich selbstverständlich auch an unser Projekt myPEAK.net.

Exit oder doch sellout?

FickenVZ ist vor einigen Tagen bei Ebay unter den Hammer gekommen. Verkauft wurde das Projekt für knapp 9000€. Da ich die Motivation der Leute hinter dem Projekt nicht kenne, möchte ich mich an dieser Stelle der Bewertung enthalten. Allerdings frage ich mich ganz allgemein ob eine Ebay Auktion wirklich die richtige Plattform für den Verkauf eines Unternehmens darstellt.

Dukudu ist ebenfalls vor einiger Zeit über Ebay verkauft worden. Als Gründe nennen die Gründer in ihrem Blog ganz einfach, dass Ihnen die direkten Kontakte gefehlt haben und sie sich durch eine Ebay Auktion die größtmögliche Aufmerksamkeit versprachen.

Hätte man attraktivere Optionen gehabt, hätte man sich wohl eher für diese entschieden. Damit fällt die Ebay Auktion wohl doch eher in die Kategorie sellout. Das olympische Motto ist für die meisten Gründer wohl aus gutem Grund nicht die Hauptmotivation. Aber das Hauptproblem setzt sowieso viel früher ein. Wenn man es vor dem Exit nicht geschafft hat, aus welchen Gründen auch immer, von seinem Produkt zu überzeugen. Dann kann das ganze eigentlich nur noch in einem sellout enden.

Zum Glück ist für uns der Exit noch kein Thema. Bisher haben wir ja den sogenannten “Stealth Modus” noch nicht verlassen. Ob wir es natürlich schaffen die Nutzer davon zu überzeugen, dass unser Produkt ihnen einen Mehrwert bietet ist noch zu beweisen. Mit der gehörigen Portion Optimismus, den man als Gründer wohl mitbringen muss, bin ich davon natürlich fest überzeugt.

Am Rande bemerkt kann ich schonmal versprechen, dass wir in den nächsten Tagen große Neuigkeiten bezüglich unserer Plattform zu verkünden haben. Man darf also gespannt sein.

“Glaubenskriege” im IT Bereich

Jeder kennt sie. “Glaubenskriege” im IT Bereich. Ob es nun der Streit Mac vs. PC oder Windows vs. Linux ist. Es gibt unzählige. Verfochten von den jeweiligen Anhängern. Was den einzelnen dabei motiviert kann ich nicht sagen und eigentlich ist es auch garnicht das Thema dieses Beitrags. Man möge mir verzeihen, dass ich deshalb jetzt nicht alle aufzähle.

Einen möchte ich allerdings mit einem kleinen Video würdigen, weil dieses Thema uns auch intern gut unterhalten hat.

Natürlich ist das ganze übertrieben. Aber die Grundaussage ist nicht von der Hand zu weisen. Es kann einem schon die ein oder andere schlaflose Nacht bereiten die ganzen Jars und Beans unter einen Hut zu bringen. Jetzt im Nachhinein kann ich darüber zum Glück lachen und wir sind auch wirklich sehr zufrieden mit der Java Plattform aber gerade die ersten Tage Entwicklungsserver aufsetzen haben mich teilweise an den Rand des Wahnsinns getrieben.

Das große Argument für Ruby on Rails ist ja immer Standardisierung. Durch das Festlegen aller Standards läuft das ganze wie auf Schienen. So jedenfalls die Theorie. Standardisierung kann die Entwicklung meiner Meinung nach vor allem am Anfang sehr beschleunigen. Aber ich sehe dabei auch zwei Nachteile die nicht von der Hand zu weisen sind. Zum einen kann der Standard niemals alles umfassen und deshalb wird man früher oder später immer anfangen müssen das Framework zu erweitern oder weitere Komponenten zu laden. Zum anderen verliert man dadurch aber auch an Flexibilität. Der Grund warum es verschiedene Möglichkeiten gibt etwas zu tun ist meistens, dass jeder Weg seine Vor- und Nachteile hat. Für das Privileg die Wahl zu haben bin ich durchaus bereit auch die Qual in Kauf zu nehmen.

Bei der Java Plattform ist allein die Konfiguration des Applikationsservers (in unserem Fall Tomcat) alles andere als intuitiv. Die verschiedenen XML Dateien verwirren am Anfang jeden und XML an sich ist ja nun auch nicht die beste Art um Informationen für Menschen lesbar zu machen. Aber wenn man das Konzept erstmal durchblickt hat und sich durch den Wust an Dokumentation gewühlt hat erkennt man die Möglichkeiten. Wobei man diese Möglichkeiten wohl eher nicht in einer der IKEA Anleitungen entdeckt. (2 Euro in die “Schlechte-Wortspiel-Kasse” geht klar)

Ich kann nur jedem dazu raten in kleinen Schritten vorzugehen. Erstmal Tomcat zum laufen bringen und dann ein erstes Projekt noch völlig ohne jegliche Zusätze starten. Wer beim ersten mal versucht alle Jars und Beans auf einmal in ein Projekt einzubinden wird bestenfalls wahnsinnig, aber ganz sicher nicht erfolgreich. Wahnsinnig erfolgreich…

Auch wenn mir natürlich nichts ferner liegt als einen “Glaubenskrieg” vom Zaun zu brechen, würden mich die Entscheidungsgründe und Meinungen anderer Web2.0 Startups brennend interessieren.