Archive for the 'Allgemeines' Category

myPEAK zieht um

Zur Zeit ziehen wir myPEAK auf andere Server um. Während der Umstellung kann es vereinzelt zu Problemen kommen. Je nachdem, wie schnell die DNS Änderungen von den verschiedenen Providern übernommen werden. Wir bitten die Umstände zu entschuldigen.

Ab morgen sollte alles wieder wie gewohnt funktionieren.

Extreme Nippel

Ja ne, schon richtig gelesen. Extreme Nippel ist der Titel dieses Beitrages, mit dem ich nur kurz auf eine kleine Entdeckung hinweisen möchte. Schon seit einiger Zeit fällt mir immer wieder auf, dass die Begriffe “Ginsekatze” und “Extreme Nippel” die beiden Suchwörter sind, die die meisten Besucher auf unsere Seite spülen. Auf Platz 9 und 10 kommen dann noch “Extrem Nippel” und “Nippel”. Soweit jedenfalls die Statistik des letzten Monats.

Betrachtet man das gesamte Jahr, dass wir online sind, so ist die “Grinsekatze” immernoch auf Platz 5 und “Extreme Nippel” immerhin auf Platz 10. Das beste Suchwort, in dem nicht myPEAK selbst vorkommt ist übriegns “Top Gear”, mit dem wir lange Zeit eine Position auf der ersten Google Ergebnisseite hielten.

“Extreme Nippel” führt übrigens, um hier jegliche Anrüchigen Gedanken zu zerstreuen, hierhin. In Anbetracht der Verweildauer und der Absprungrate, scheint es aber nicht dass zu sein, wonach eigentlich gesucht wurde…

Das ganze gehört übrigens zu diesem Wettbewerb:

Repräsentative Firmensitze

In der Gesellschaftsform der englischen Limited bietet sich für junge Startups eine interessante Alternative zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH. Die Haftung der Gesellschafter ist grundsätzlich auf ihre Stammeinlage beschränkt und die Gründung ist vergleichsweise günstig. Als reiner Haftungsmantel leistet die Ltd. zumindest uns dabei gute Dienste.

Eine Bedingung ist allerdings an die Gründung einer Ltd. Seitens der englischen Steuerbehörden geknüpft. Die Ltd. muss eine Postanschrift in England haben. Das ist nicht weiter problematisch, denn zumindest unser Dienstleister und so wahrscheinlich auch die meisten anderen bietet diesen Service direkt mit an.

Vor kurzem war ich dann nochmal in London und hab mir gedacht, den Spaß unseren “Firmensitz” mal zu photographieren mach ich mir. Hier das beeindruckende Ergebnis.

MAIL BOXES ETC: In diesem stylischen Copyshop in der Londoner Innenstadt (City of Westminster) befindet sich der Hauptsitz von myPEAK.net Ltd.

Hinter der Postanschrift der myPEAK.net Ltd. verbirgt sich dieser stylische Copyshop in der Londoner Innenstadt (City of Westminster).

Schliessfach Nr. 3 beeinhaltet die Post für myPEAK.net Ltd.

Schliessfach Nr. 3 beeinhaltet die Post für myPEAK.net Ltd.

Business plan

Dilbert.com

FrOSCon08: Advanced JavaScript

Etwas verspätet, aber hier ist auch noch ein Rückblick zur FrOSCon von mir. Ein Vortrag den ich auf der FrOSCon sehr Interessant fand, war “Advanced JavaScript”.

Als Einstieg in das Thema stellte Sprecher “Konstantin Käfer” die Frage “Why JavaScript?”, die er auch gleich mit der einzig richtigen Antwort beantwortete: “You have to”.
Wir haben bei unserer Seite sehr viel mit JavaScript zu tun und sagen wir es mal so “Es ist nicht unsere Lieblingssprache”.

Der Vortrag war sehr gut strukturiert und meiner Meinung nach ein sehr guter Vortragsstil. Ein paar Tippfehler bei den Live-Demonstrationen hat das ganze auch noch sehr sympathisch gemacht.

Ich fasse die wichtige Punkte nochmal schnell zusammen:

Zur Aufwärmung wurden erstmal die Grundlagen geklärt.
Was ist der Unterschied zwischen JavaScript & DOM (da es oft verwechselt wird):
Die DOM hat nichts mit JavaScript zu tun, es ist nur eine “API”, um einen Zugriff auf die Webseite zu schaffen.

Was mir neu war, dass auch auf Server Seite JavaScript eingesetzt wird. Für mich unverständlich, warum nimmt man keine “richtige” Programmiersprache. Aber verwunderlich ist es auch nicht, da die Aussage “Weil man es kann” oft genug in der IT-Welt anzutreffen ist. Wenn man schon auf Druckern Musik macht, warum sollte man dann nicht auch versuchen Server-Software in JavaScript schreiben.

Danach wurden die grundlegenden Eigenschaften nochmal geklärt:
Funktionen: Mit Funktionen kann man in JavaScript so gut wie alles machen. Aufrufen, Parameter übergeben und Kapseln ist ja nichts besonderes. Aber Funktionen in Variablen speichern, sie als Parameter weitergeben und von Funktionen zurückgeben lassen, ist mir in der Java Welt fremd.

Prototype OOP: Da es in JavaScript keine Klassen gibt, werden Prototypes von Funktionen als Basis Klassen verwendet. (Ein Schnipsel Code sagt oft mehr als tausend Worte)

var Foo = function() { /* ... */ };
Foo.prototype = {
'bar': function() { /* ... */ },
'baz': function() { /* ... */ }
};
var instance = new Foo();
instance.bar();
instance.baz();

Auch können die Basis Klassen oder die Instanzen nachträglich, um Funktionen und Variablen erweitert werden. Was sich bei Änderung der Basis Klasse auch auf alle Instanzen auswirkt. Auch hierzu ein kleines Schnipsel:
Number.prototype.celsiusToFahrenheit = function() {
return (this * 9 / 5) + 32;
};
js> (34).celsiusToFahrenheit();
93.2
js> (0).celsiusToFahrenheit();
32

Es wurde noch ein kleiner Ausblick auf JavaScript 1.7 gegeben, was aber noch nicht von allen Browsern unterstützt wird.
Was ich sehr interessant fand, war die “yield” Möglichkeit, die Funktionen an einer bestimmten Stellen anhält und mit einem “.next()” Aufruf fortgesetzt werden kann.
Auch hierzu ein kleines Schnipsel aus den Folien des Vortrages:


function fib() {
var i = 0, j = 1;
while (true) {
yield i;
var t = i;
i = j;
j += t;
}
}
var g = fib();
for (var i = 0; i < 10; i++) {
print(g.next());
}

Unter dem Thema “Pattern & Techniques”, wurde die einzelne Pattern & Techniques erklaert und mit Beispielen veranschaulicht.
Zu den meines Erachtens interessanten geb ich ein Beispiel:
- Inheritance

var foo = function() { };
foo.prototype.value = "foo";
foo.prototype.bar = function() {
print(this.value);
};
var baz = function() { };
baz.prototype = new foo; // baz inherits from foo
baz.prototype.value = "baz";
(new foo).bar(); // prints "foo"
(new baz).bar(); // prints "baz"

foo.prototype.betterBar = function() {
print("value: "+ this.value);
};
(new baz).betterBar(); // prints "value: baz"

- Decorator
- Named Parameter
- Currying
Ich weiss mittlerweile was man damit macht, aber auch nach mehrmaligen lesen des Codes aus den Folien, verschliesst sich mir der Sinn.

- Memoization


var fib = function(memo) {
return function(n) {
if (typeof memo[n] !== ‘number’)
memo[n] = fib(n - 1) + fib(n - 2);
return memo[n];
};
}([0, 1]);
fib(24);
fib(8); // no new calculations needed

Als letztes haben wir noch kurz unter dem Titel “Debugging & Analyzing” von ein paar JavaScript Tools gehört.
- Firebug
was wir auch schon lange einsetzen und vollkommen begeistert von sind. Welches ich nicht nur im JavaScript Bereich empfehlen kann, sondern auch für HTML und CSS debugging.
Der Nachteil es gibt es nur für den Firefox.

Alternativen fuer andere Browser wären:
- Firebug lite
- Microsoft Visual Web Developer 2008
- WebDevHelper

Zum Analysieren von JavaScript Code wurde “JavaScript Lint” empfohlen, was ich mir wohl auch mal anschauen sollte.

Da mit JavaScript viele Probleme auf eine sehr eigenartige Art und Weise gelöst werden, kam am Ende auch noch eine kleine Diskussion über die Qualität des JavaScript-Codes auf. Mir hat die Aussage sehr gut gefallen hat, dass auf den ersten Blick viele Sachen die in JavaScript geschrieben sind, der “kryptisch” aussehen. Aber da man bei JavaScript auf andere/ungewöhnliche Mittel angewiesen ist, braucht man auch andere/ungewöhnliche Lösungen.

Amazon Elastic Block Store

Amazon schafft Persistenz bei EC2 Instanzen | Server in den Wolken_1219431682164

Vor fast einem Jahr habe ich mir hier im Blog mal Gedanken darüber gemacht, wie man Amazon Web Services und vor allem EC2 als günstigen Ersatz für einen dedizierten Server benutzen könnte.

Das größte Problem dabei war die fehlende Persistenz der EC2 Instanzen. Damals habe ich verschiedene Wege aufgeführt wie das ganze trotzdem bewerkstelligt werden könnte. Seit kurzem hat Amazon aber eine echte Lösung für das Problem. Was EBS genau ist habe ich in meinem neuen Blog Server in den Wolken, in dem ich mich ausführlich mit dem Thema Cloud Computing beschäftigen werde, zusammen gefasst - Amazon schafft Persistenz bei EC2 Instanzen.

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Was will mir diese SPAM-Mail sagen?

Schon etwas länger, um genau zu sein seit dem 03. August 2008 liegt jetzt eine Mail im Posteingang. Es ist eine SPAM-Mail - nehme ich an. Der SPAM-Filter hat die Mail zwar passieren lassen, aber nachdem ich sie mir erst angesehen und dann komplett gelesen hatte war ich mir selbst auch nicht mehr ganz sicher.

Hier der Text:

Sehr geehrter Leser,

vor einem Jahr hat mein russischer Freund einen gebrauchten Mercedes-Benz ML270CDI, Baujahr 2002, vom Autohandler Bielefeld-Automobile in Delmenhorst, Deutschland, gekauft,

Seit er in Russland ist, war der Wagen dauernd defekt und die Reparaturkosten waren hoher als der eigentliche Wert des Autos.

Nun funktioniert auch die Bremse nicht mehr korrekt. Das Auto bremst plotzlich und die Warnsignale brennen wahrend der ganzen Fahrt. Er benutzt den Wagen seit einigen Monaten nicht mehr, da es sehr gefahrlich ist.

Reparaturearbeiten in den Mercedes-Benz-Centern in Russland sind ausgesprochen teuer, man sagte ihm, um ein mehrfaches als in Deutschland. Davon abgesehen gibt es dort, wo er lebt, kein Mercedes-Benz- Center.

Daher sucht mein Freund einen Spezialisten aus Deutschland, der nach Russland (160 km sudlich von Moskau) kommen, den Wagen durchchecken und das technische Problem losen kann. Er wird den Flugpreis und die Reparatur bezahlen, Sie kostenlos beherbergen und Ihnen alle schonen Orte in seiner Region zeigen.

Vor kurzem hat die Volkswagen AG eine grosse KFZ-Fabrik in der Gegend, in der er wohnt, erbaut. Viele Spezialisten aus Deutschland kamen zu dieser Fabrik. Sie sind sehr nett, klug und freundlich. Sie haben Kinderspielplatze in der Stadt gebaut, viele Baume gepflanzt und noch viele andere wundervolle Sachen fur die Stadt Kaluga getan. Die Einwohner von Kaluga sind daruber sehr glucklich, da die lokalen Behorden dies seit vielen Jahren nicht bewerkstelligen konnten.

Mein Freund bedauert es sehr, den Mercedes gekauft zu haben. Wenn das Auto repariert ist, will er es sofort verkaufen und den VW kaufen. Sein Nachbar hat seit zehn Jahren einen alten VW Golf und hatte niemals solche Probleme.

Wenn Sie den Wagen reparieren konnen, setzen Sie sich bitte telefonisch mit seine Verwandten unter +7-960-xxxxxxx, es wird Russisch gesprochen.

Wir hoffen, bald von Ihnen zu horen !

Aleksei

Herzzerreißende Geschichte, wirklich. Die Nummer habe ich verfäscht, weiss aber auch nicht ob sie überhaupt funktioniert. Habe es nicht probiert. Bei SPAM nach dem Sinn zu fragen mag jetzt die meisten amüsieren. Aber normalerweise versuchen SPAM-Mails ja noch irgendeinen Quatsch zu verkaufen. Soll diese Mail das öffentliche Image von Mercedes schädigen? Ich bin ratlos.

Hier gibt es dazu sogar noch eine englische Version, die die Bitte enthält den Text zu übersetzen. Ist dem tatsächlich jemand nachgekommen? Ich versteh nur Bahnhof.

Möchte mich jemand aufklären?

Angst vor dem Neuen

Warum nur haben so viele Menschen Angst vor dem Neuen? Irgendwie ist es immer das selbe, wann immer irgendeine Webseite sich ein neues Design verpasst das selbe Bild. Auf der einen Seite gibt es natürlich oft auch positive Stimmen. Was mir aber immer wieder verstärkt auffällt - subjektiver Eindruck - ist, dass immer irgendjemand schreit oh nein ich will das Alte zurück. Warum ist das so? Ich kann es mir nur so erklären, dass da eine tiefe Angst vor jeglicher Veränderung in den Leuten schlummert. Jedenfalls fällt es mir nicht so häufig auf, dass jemand schreit, toll das neue Design und dies damit begründet, dass es neu ist.

Auch bei uns kommt es immer wieder vor, dass wir Elemente oder Bereiche der Seite umgestalten, weil vorher teilweise massive Kritik daran geübt wurde und diese oftmals auch völlig berechtigt und wohlbegründet ist und doch findet sich immer wieder jemand den es stört, meistens mit der Begründung ich hatte mich ans Alte so schön gewöhnt.

Mein Aufruf deshalb, habt keine Angst vor dem Neuen. In der Veränderung liegt oftmals eine Chance, wenn alles gleich bleibt wird es ganz sicher nicht besser.

Heise Online im neuen Gewand Was der Anlaß zu meinem kleinen philosophischen Ausflug hier ist?

Heise.de hat ein neues Design. Nach unzähligen Jahren im selben tristen Kleid und vor allem in HTML Tabellen spendiert der Heise Verlag seinem Internet Flaggschiff eine Modernisierungskur. Wie Gerrit so schön schreibt “ Die Hölle friert zu: heise.de wird hübsch!

Da kann ich mich nur anschließen.

Änderung der Nutzungsbedingungen

Unsere Nutzungsbedingungen enthielten bis gestern zwei Punkte die, je nach Gericht, als abmahnwürdig angesehen werden. Um den unseriösen Anwälten der Republik keine Chance zu geben habe ich diese Paragraphen entfernt.

Für euch ändert sich dabei nichts. Entfernt wurden lediglich die salvatorische Klausel und der Ausschluss des Vorrangs mündlicher Vereinbarungen. Für euch hat das deshalb keine Bedeutung, weil euch gegenüber diese Bestimmungen ohnehin unwirksam gewesen wären, egal ob sie drin stehen oder nicht.

Da wir unser Geld aber lieber in sinnvolle Investitionen stecken als Abmahngebühren zu bezahlen, haben wir die Bestimmungen entfernt.

Wer die neuen Nutzungsbedingungen einsehen möchte, kann dies gerne hier tun. Da ich aber davon ausgehe, dass dies ohnehin keiner tun wird, denn sonst wären die unwirksamen Klauseln ja sicher irgendwem aufgefallen, befindet sich der Link hier nur der Ordnung halber.

Vodafone Tarife für Dummies oder der Kunde erklärt der Hotline den Weg durch den eigenen Tarifdschungel

Im Prinzip sollte man meinen, kann das doch nicht so schwer sein. Erklärtes Ziel ist es E-Mails auf dem Handy empfangen zu können. Ein Blick in die Liste der Tarifoptionen bei Vodafone offenbart dann verschiedene Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen. Zum einen gibt es Vodafone E-MailConnect in verschiedenen Größen. Beginnend bei 1 mb für 5 € bis hin zur Fairflat für 23,80 €. Zitat zum Thema Fairflat aus dem Kleingedruckten.

3 Was ist die Fair-Flat-Policy?
Die Fair-Flat-Policy heißt für Sie: Wenn Sie Ihr monatliches Inklusiv-Volumen vom 30 MB in zwei aufeinander folgenden
Abrechnungszeiträumen überschreiten, wird das Volumen, das über die Inklusiv-Leistung hinausgeht, ab dem dritten
Abrechnungszeitraum berechnet.

Warum das Ding jetzt Flat heisst erschliesst sich mir dabei nicht, aber im Endeffekt ist man das ja als Kunde mitlerweile gewohnt. Es wird grundsätzlich erstmal überall Flat drauf geschrieben und dann darf man danach das kleingedruckte studieren um herauszufinden wie das Wort im speziellen Fall definiert ist.

Preislich erscheinen zumindest mir, man mag das natürlich anders sehen, diese Optionen nicht gerade verlockend. Die Inklusivvolumina sind mir schlichtweg zu knapp bemessen.

Zum Glück gibt es eine Alternative. Groß beworben biedert sich die Vodafone Live! Internet Flat an. Für 9,95 € pro Monat darf man unbegrenzt surfen und emailen. Aber Achtung, auch hier ist wieder das Wörtchen Flat mit von der Partie. Auch die Live! Internet Flat ist keine Flat. Man kann damit zwar unbegrenzt im “echten” Internet (Das echte Internet kannte ich bis vor den Telefonaten mit der Hotline auch noch nicht.) surfen, allerdings nur über http (Port 80). Wie sich dies genau auswirkt konnte ich bisher nicht testen, dazu später mehr.

Als zweiter Bestandteil der Vodafone Live! Internet Flat kann man unbegrenzt viele E-Mails senden und empfangen. Auch wenn diese Möglichkeit ebenfalls groß beworben wird konnte ich die Hotline erst davon überzeugen, als ich die betreffende Passage aus dem zugehörigen Vodafone InfoDok vorgelesen  habe. Die große rote Überschrift ist bereits ein untrügerisches Indiz wie ich finde, aber man kann von der Hotline ja nicht erwarten, dass die Mitarbeiter die eigenen Tarife kennen.

Dieser Punkt hat mich wirklich geärgert. Das muss einfach so deutlich gesagt werden. Es hat einen geschlagenen Tag meiner, wie ich finde, kostbaren Zeit gebraucht bis ich bei der Hotline jemanden am Telefon hatte der mir sagen konnte warum trotz gebuchter Internet und E-Mail Flat keine E-Mails auf meinem Blackberry eintrudelten. Das ich als Kunde nicht direkt den Unterschied zwischen den verschiedenen E-Mail Tarifoptionen erkenne erscheint mir eigentlich ganz normal. Vor dem Hintergrund, dass bei Vodafone selbst wohl auch nur wenige Leute den Unterschied kennen fällt es mir wirklich schwer den Fehler bei mir zu suchen.

Aber genug davon, ich will ja nicht den selben Fehler machen und wertvolle Zeit verschwenden. Sondern ich möchte eine Information mit der Welt teilen auf das der Tag den ich aufwenden musste um diese Information zu sammeln nicht vergebens war.

Ersteinmal ist zu unterscheiden zwischen Pushemaildiensten und Nicht-Pushemaildiensten. Letztere technisch wahrscheinlich mit IMAP-Idle realisiert, allerdings möchte ich mich da nicht festlegen. Die Pushemaildienste verbergen sich bei Vodafone hinter der Bezeichnung Vodafone E-MailConnect. Die E-Mail Flat die Bestandteil der Vodafone Live! Internet Flat ist, ist kein Pushdienst.

Soweit so gut, vom Prinzip her könnte man meinen ob die E-Mails sofort gepusht werden oder jede Minute abgefragt werden macht keinen großen Unterschied. Ob es da Limitierungen seites Vodafone gibt, wie oft man die Mails abrufen kann weiss ich allerdings nicht. Zu bemerken ist aber, dass mit den Blackberry Geräten ausschliesslich die Pushdienste genutzt werden können. Zumindest mit den von Vodafone ausgelieferten Geräten ist es nicht möglich die E-Mailflat Tarifoption zu nutzen. Weil ich nicht weiss, ob diese technische Beschränkung des Blackberry Geräts von Vodafone oder von Blackberry selbst kommt, kann ich dies erstmal nicht ankreiden. Was ich aber ankreiden kann ist, dass man als Kunde in keinster Weise darauf hingewiesen wird, dass man das Handy und die gebuchte Tarifoption nicht voll kompatibel nutzen kann.

Ich würde ja erwarten, dass bereits bei der Vertragsverlängerung online darauf hingewiesen werden sollte wenn ausgewähltes Handy und ausgewählter Vertrag nicht voll kompatibel sind. Wenn das aber zuviel verlangt ist, sollte doch spätestens aber, wenn der Kunde das dritte mal bei der Hotline anruft weil es nicht funktioniert, mal darauf hingewiesen werden.

Unwissen ist dabei eine Sache. Wozu es eine Hotline gibt wenn da fast niemand Bescheid weiss bleibt weiter offen, aber die eine Haarsträubende Erklärung, ich müsse zusätzlich zu der Flat noch eines der E-MailConnect Pakete buchen, da dieses der E-Mailclient (O-Ton Hotlinemitarbeiterin) sei und sie mir das kleinste anbieten würde, weil das Limit für mich nicht gelte, ist eine Frechheit. Sie hat dabei extra noch darauf hingewiesen, wie nett dies doch von ihr sei. Nett? Unsinn, diese Aussage ist schlichtweg falsch. Hätte ich zusätzlich den Dienst gebucht, hätte ich die E-Mails auf den Blackberry gepusht haben können, allerdings nur max. 1 mb und alle darüber hinausgehenden Mails wären dann entsprechend der an eine Vertragsstrafe grenzenden Preise abgerechnet worden. Die E-Mail Flat würde dabei dann zwar mitbezahlt, läge aber brach. Zum Glück hat man mich Abends dann irgendwann von der Hotline zur Technik (Allein, dass es diese Unterscheidung gibt finde ich ein Unding.) weitergeleitet. Dort war ein freundlicher Mann am Telefon, der das ganze einfach mal in 2-3 Minuten erklärt und Lösungsvorschläge gemacht hat.

Fazit: Leider muss ich den Blackberry wieder zurück schicken. Vom Gerät bin, ich auch wenn dies hier eigentlich keine Rolle spielt, nachhaltig begeistert. Aber die Pushoptionen bei Vodafone sind mir schlichtweg zu teuer. Die Vodafone Live! Internet Flat für 9,95 € halte ich für ein akzeptables Angebot. Die verschiedenen Limitierungen sind zwar unschön, aber zum Teil verständlich. Die darin enthaltene E-Mail Flat kann allerdings eben nicht mit Blackberry Geräten genutzt werden und deshalb muss ich mich jetzt für ein anderes Handy entscheiden. Bleibt nur die Frage welches… Eigentlich war der Blackberry meine erste Wahl und danach kam erstmal lange nichts.