Monthly Archive for February, 2008

Speichern von IP-Adressen

Wie der ein oder andere bemerkt haben wird, beschäftigen wir uns momentan verstärkt damit, die Öffentlichkeit auf uns aufmerksam zu machen. Dabei setzen wir unter anderem auf Pressearbeit. Momentan allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Aber das kann ja noch werden.

Jedenfalls schaut man sich natürlich um, was die anderen so machen. Dabei bin ich auf folgendes gestoßen: yasni.de stoppt IP-Adressen Speicherung

Dabei fiel mir spontan auf, dass wir sowieso keine IP-Adressen speichern, sondern das macht Google Analytics für uns. Lustigerweise ist das bei yasni.de genauso. Auch dort verwendet man Google Analytics.

Der Einsatz von Google Analytics ist ja ohnehin nicht ganz unumstritten, allerdings möchte ich darauf garnicht eingehen. Ich wundere mich nur wie man einerseits öffentlich behaupten kann man würde keine IP-Adressen speichern und andererseits Google Analytics einsetzen. Mir ist durchaus bewusst, dass im Bereich Datenschutz im Internet einiges unklar ist, in diesem Punkt stimme ich Stephan Hasen-Oest dem Datenschutzbeauftragten von yasni.de zu. Aber die Argumentation, wir speichern keine IP-Adressen, das macht Google, weil wir deren Trackercode bei uns eingebunden haben, ist ungefähr so sinnig, wie nach einer Radarkontrolle zu behaupten man sei nicht schuld, das Auto sei zu schnell gefahren.

Bin ich der einzige, den soetwas stört?

Life is a struggle, if you can`t juggle!

Seit knapp 2 Tagen läuft bei uns jetzt ein Jonglierwettbewerb, und bereits jetzt komme zumindest ich bei den Videos aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich kann deshalb jedem nur empfehlen sich das mal anzuschauen und seinen Favoriten zu wählen.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei jonglieren.de und jonglieren-lernen.de für die Unterstützung bedanken.

myPEAK.net - Jonglier Wettbewerb

Nachtigall ich hör Dir zwitschern

Ab sofort kann man sich über alle neuen Herausforderungen und Wettbewerbe auf myPEAK.net auch per Twitter informieren lassen. Einfach myPEAK bei Twitter folgen und wer möchte kann sich dann die neuesten Herausforderungen und Wettbewerbe sogar per SMS schicken lassen.

Es wird Frühling, ich hörs schon den ganzen Tag Testzwitschern…

myPEAK bei Shirtspotting

Markus schreibt auf Shirtspotting ein ganzes Blog nur zum Thema Shirts und hat dort auch über den CodeMe Shirtswitch Contest berichtet. Wer also Interesse an T-Shirt Kultur hat, sollte dort mal vorbei schauen.

Hier gehts direkt zum Shirtswitch Contest:

Änderungen am Widget

Wie ich gestern bereits mitgeteilt habe, hatten wir einige Probleme mit dem Widget. Die gute Nachricht, diese sind jetzt behoben. Die schlechte Nachricht, dazu ist es leider notwendig gewesen den EmbedCode zu ändern. D.h. wenn ihr das Widget irgendwo eingebunden habt, müsst ihr leider auch den Code updaten. Dazu geht ihr einfach auf die Wettbewerbsseite und kopiert den neuen Code.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, es ließ sich leider nicht vermeiden. Als kleines Trostpflaster dürft ihr euch aber direkt mal am neuen Widget erfreuen.

Probleme mit dem Widget

Während der Umstellung auf Wordpress 2.3 habe ich beschlossen mich direkt auch des alten Themes zu entledigen, weil es damit einige Probleme gab. Umgestellt habe ich auf K2, welches bisher sehr vielversprechend aussieht.

Dabei hat sich allerdings herausgestellt, dass in Kombination mit K2 und unserem Widget Fehler auftreten. Vorrübergehend haben wir auf diesem Blog die Widgets erstmal rausgenommen und untersuchen das Problem. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch nicht sagen, ob der Fehler an uns liegt oder nicht. Wer auch Fehler oder Probleme mit dem Widget hat, kann sich bei uns melden und uns so helfen den Fehler schneller zu beheben.

Ich halte euch auf dem laufenden.

UPDATE: Das Problem ist gefunden. Tobias arbeitet bereits daran es zu beheben.

Pressearbeit

Mitlerweile ist myPEAK.net schon ein paar Tage online wie der aufmerksame Leser dieses Blogs weiss. Diese Zeit haben wir intensiv genutzt um zum einen die Technik zu verbessern und zum anderen auch langsam erste Herausforderungen und Wettbewerbe auf der Plattform zu sammeln.

Gestern Nacht haben wir dann nochmals eine neue Version hochgeladen, die vor allem zwei Neuerungen bringt. Zum einen die überarbeitete About Seite und zum anderen den neuen Pressebereich. In diesem findet man neben unserem Logo in verschiedenen Formaten und einer Auswahl an Screenshots auch alle offiziellen Pressemitteilungen zum Download. Bisher ist das nur eine aber das soll sich mit der Zeit natürlich ändern.

Fazit: Aufschwung Messe Frankfurt

aufschwung.jpgWie angekündigt, waren wir gestern den ganzen Tag in Frankfurt auf der Aufschwung Messe. Ich möchte hier jetzt mal meine Sicht der Dinge darstellen, natürlich sehr subjektiv und von unseren Bedürfnissen ausgehend. Die Messe selbst war relativ gut besucht, allerdings schienen junge Internetstartups nicht die primäre Zielgruppe zu sein und überhaupt waren junge Gründer eher rar vertreten.

Die genauen Aussteller kann man sicher auf der Webseite der Messe nachlesen. Auffällig war in meinen Augen die große Anzahl an Franchisegebern, die ihre Konzepte anpriesen und nach Franchisenehmern gesucht haben. Für uns natürlich nur mässig interessant. Andere Stände waren eher auf Freiberufler und ähnliches zugeschnitten und priesen CRM und sonstige Softwarelösungen teilweise auch kostenlos an. Was prinzipiell auch für junge Internetstartups interessant sein kann, allerdings bin ich ein großer Fan davon die volle Kontrolle über die eigene Kerninfrastruktur zu haben und es gibt mehr als genug wirklich gute Open Source Software für so ziemlich jeden Zweck. Wenn das Know How vorhanden ist, würde ich solche Lösungen externen jederzeit bevorzugen.

Für uns sehr gut war der Stand eines Business Angel Netzwerks. Dieser war zwar wirklich schwer zu finden, weil irgendwie niemand wusste, wo sich der, im Gründerguide getauften Messeführer, angegebene Raum befand, aber nachdem diese Hürde überwunden war trafen wir dort einen sehr freundlichen und vor allem kompetenten Ansprechpartner an. Der uns zum einen direkt wertvolle Anregungen zu unserem Konzept und zum anderen natürlich Kontaktdaten gegeben hat. Es wird also auch an der Risikokapitalfront bald Neuigkeiten über myPEAK.net zu hören geben. Welcher Art diese sein werden, steht natürlich noch in den Sternen.

Neben den Ausstellern gab es noch ein großes Programm an Vorträgen und Workshops. Besucht haben wir vier. Die Vorträge hatten eine Dauer zwischen 30 Minuten und einer Stunde und waren, dass muss man ganz klar sagen, von ganz unterschiedlicher Qualität. Der erste und dritte Vortrag waren echte Enttäuschungen.

Der erste zum Thema Marketing war ein einziges durchgeklicke, durch viel zu viele Folien, für einen so kurzen Vortrag, der am Ende einen fahlen Beigeschmack bekam, weil es plötzlich so wirkte, als ob der Vortrag dem nachfolgend angepriesenen Buch nichts vorweg nehmen sollte. Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn die Referenten sich auch selbst darstellen und ihre eigenen Unternehmen oder Produkte anpreisen, aber man sollte sich schon die Mühe machen mit dem Vortrag nicht nur die Zeit der Zuhörer zu verschwenden.

Der zweite Vortrag trug den Titel die beste Unternehmensform für Unternehmensgründungen. Der Vortrag wurde von einem PWC Partner und zwei weiteren PWC Leuten gehalten und war wie bei diesen Referenten zu erwarten wirklich gut. Thematisch wurde mir zwar nichts neues offenbart, aber wenn dem so gewesen wäre, hätte ich mich vor dem Hintergrund meines Jura Studiums im neunten Semester mit dem Schwerpunkt auf Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht auch wirklich schämen müssen. Für Tobias war das ganze aber denke ich ganz sinnvoll und dafür hat es sich schon gelohnt.

Als dritten Vortrag haben wir dann einen Vortrag darüber erwartet, wie man einen Businessplan schreibt. Erwartet deswegen, weil der Referent bereits im zweiten Satz sagte, dass es in seinem Vortrag darum garnicht so wirklich ginge. Eine Erklärung, warum er ihn dann so betitelt hatte, blieb der Referent schuldig. Was uns dann geboten wurde, war eine geschlagene Stunde Geplänkel aus seinem mit allerhand Geschichten, aus seiner Berufserfahrung als ehemaliger Bänker und jetziger Franchisegeber, gefüllten Nähkästchen. Das ist zwar auch mal ganz nett und war ja auch kurzzeitig ganz amüsant. Aber für einen Vortrag mit dem Titel und der Dauer von einer ganzen Stunde erwarte ich ein bisschen mehr Substanz. Das ca. alle 5 Minuten das Beamerbild ausfiel, weil das Notebook des Referenten lieber Strom gespart hätte, als den Vortrag anzuzeigen, war dabei nur noch ein fahler Beigeschmack.

Zum Schluss hatten wir dann allerdings nochmal Glück. Die Referentin zum Thema Verkaufsgespräche hat in einer halben Stunde, einen sehr zielgerichteten aber trotzdem kurzweilig und mit sinnvollen Anekdoten geschmückten Vortrag gehalten. Am Ende hatte man so einen durchaus brauchbaren Leitfaden was man an Basics in Verkaufsgesprächen beachten sollte. Dieser Vortrag hat in der hälfte der Zeit des vorherigen Unmengen mehr an Informationen geliefert und zwar genau zu dem Thema das den Titel des Vortrags stellte. So geht das!

In der Keynote erzählte Walter Gunz unter dem Titel “Erfolg durch dumme Sprüche? - Eine Media Markt-Story” über die Entstehung des Media Markt. Im Anschluss stand er ehrlich und ausführlich Rede und Antwort und hat damit, was auch sein erklärtes Vortragsziel war, wirklich Lust auf mehr Unternehmertum gemacht.

Alles in allem war die Veranstaltung für uns eine positive Erfahrung und sicher nicht die letzte ihrer Art die wir besuchen werden. Allerdings werden wir in Zukunft vielleicht mehr darauf achten, dass wir uns spezialisiertere Messen rauspicken.

Meinungen oder andere Erfahrungsberichte können gerne in die Kommentare geschrieben oder als Trackback angehängt werden. Weitere Beiträge zum Thema findet man schon bei Armin Karge, antz@work, Hannes Streichl und auch bei Frank Doerr.

Breiter, schneller, YUI!

Wir haben ein paar Veränderungen am Design vorgenommen, aber keine Angst. Wir kopieren jetzt nicht auch noch Facebook.

Auffälligste Änderung ist die neue Seitenbreite. Die Seite ist von 800 auf 974 Pixel gewachsen. Das hört sich zwar so nicht wirklich viel an, aber optisch macht es einen riesen Unterschied. Vorteil der neuen Breite ist einfach viel mehr Platz für Eure Inhalte. Die Videos und Bilder können dadurch wesentlich größer angezeigt werden.

Neben dieser Änderung haben wir noch viele kleine Designfehler beseitigt. Da diese nicht bei jedem aufgetreten sind, profitiert da jetzt nicht jeder von, aber man kann sich ja auch mal für andere freuen. Oder nicht?

Das wir unsere Javascript und CSS Dateien schon seit längerem mit dem YUI-Compressor packen wird der ein oder andere vielleicht wissen. Wir schonen damit nicht nur unsere Bandbreite, sondern was viel wichtiger ist, beschleunigen die Ladezeiten der Seite für euch. Zusätzlich mit der Designänderung benutzen wir jetzt auch noch YUI reset, base, font und grids. Mit diesen Dateien wird uns viel Arbeit abgenommen, was die normalisierung der Darstellung in verschiedenen Browsern angeht und auch im Bezug auf die Positionierung. Ich kann jedem, der sich gerne mal mit CSS rumärgert, raten sich die Sache mal anzuschauen. Es lohnt sich wirklich!

So, ich werd mich langsam mal in Richtung Bett begeben, damit ich morgen früh fit bin. Wie bereits angekündigt sind wir morgen den ganzen Tag auf der Aufschwung-Messe in Frankfurt.

Achja, wer eine Neuerung findet, die ich vergessen habe zu erwähnen, gewinnt einen Monat kostenlose Premiummitgliedschaft… Haha!

Gute Nacht. Morgen, spätestens Mittwoch hab ich dann hoffentlich Gutes von der Messe zu berichten.

Facebook, Werbung und Klickraten Teil 2

Wie versprochen hier noch ein kleiner Abschlussbericht zu unserer Facebook Kampagne.

Zuerst möchte ich ein paar Worte zur Technik los werden. Die technische Umsetzung, vor allem die Bedienbarkeit, beim Erstellen und Verwalten der Kampagne war von Anfang an intuitiv und logisch. Ich wusste, obwohl ich vorher noch nie eine Kampagne geplant oder gestartet habe, auch nicht auf anderen Plattformen, direkt was ich tun muss. Das man ein Tageslimit setzen kann ist sehr vorteilhaft, weil man die Kosten so wunderbar beschränken kann. Mir ist schon klar, dass das Google mit den Adwords auch so macht, aber ich wollte es trotzdem nicht unerwähnt lassen. Es geht hier ja auch nicht drum, wers erfunden hat. Oder?

Was die Kampagne angeht muss ich gleich vorweg sagen, dass die Eindrücke keineswegs repräsentativ sind. Ich hab mit verschiedenen Bannern rumgespielt und dabei nicht darauf geachtet, dass diese alle gleich oft angezeigt wurden. Deshalb kann ich nur einen mehr oder weniger subjektiven Gesamteindruck liefern. Für unsere Zwecke reicht das aber erstmal, es sollte ja nur ein erster Versuch sein.

Wir haben 6 Tage eingeplant und hatten als Tageslimit das Minimum von 5$ gesetzt. Nach Adam Riese macht das also max. 30$. Bekommen haben wir für ca. 26$ 304.541 Impressions die dann zu 89 Klicks geführt haben. Was sich deutlich zeigt ist, dass der Banner für den Shirtswitch Contest, bei dem man etwas gewinnen konnte, wesentlich mehr Klicks bekommen hat, als die Banner zu Wettbewerben bei denen es nichts zu gewinnen gab.

Nun sind das alles sehr kleine Zahlen, dass sollte man nicht vergessen wenn man sein Fazit zieht. Fakt ist allerdings, dass keiner der Klicks zu einer Registrierung geführt hat. Die Hürde sich zu registrieren schätzen wir als relativ gering ein, weil wir nur sehr wenige Daten bei der Registrierung abfragen. Allerdings registriert sich ja niemand um des registrieren Willen. Die Leute brauchen einen Grund und hier ist die Hürde schon wesentlich größer. Wirklich registrieren wird sich wohl nur derjenige, der Abstimmen oder selbst an einem der Wettbewerbe teilnehmen möchte. Nun sind 89 Besucher die sich haben abschrecken lassen kein Beinbruch, es gibt ja noch genug andere potentielle Teilnehmer. Aber vielleicht sollte man berücksichtigen, dass jemand der auf Facebook rumsurft nicht mal eben ein Video macht. Die Chancen so jemanden zu finden werden auf Videoportalen natürlich wesentlich höher sein. Überhaupt hört man es ja schon unken, dass die Klickraten in sozialen Netzwerken nicht sonderlich gut sein sollen. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege.