Monthly Archive for September, 2007

myPEAK.net - Challenge the world!

Endlich ist es so weit. Ich kenne zumindest zwei Menschen die sehnlich auf diesen Augenblick gewartet haben.

Das Warten hat jetzt ein Ende! In zwei Sätzen:

Auf myPEAK.net kannst Du die Welt herausfordern. Jeder Nutzer kann Herausforderungen bestreiten und Wettbewerbe veranstalten, deren Gewinner per Abstimmung von allen Anderen Nutzern bestimmt werden.

Herausforderung? Wettbewerb? Abstimmung? - Das musst Du genauer erklären…

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Ach sowas wie StudiVZ?

Ich bin mir sicher, jeder hat diesen Spruch schonmal gehört. Wenn man Freunden und Bekannten erzählt, dass man eine Internet Plattform entwickelt, scheint StudiVZ das Einzige zu sein, was die Leute sich darunter vorstellen können.

Mir ist durchaus bewusst, dass dies ein subjektiver Eindruck ist der ganz klar auf mein studentisches Umfeld zurück zu führen ist. Das macht es allerdings nicht weniger lästig…

Bisher musste ich dann leider immer mit: “Nein nicht wie StudiVZ, aber ich kann Dir leider noch nicht sagen worum es sich handelt.” antworten.

Doch damit soll jetzt endlich Schluss sein. Ab Freitag 28.09.2007 00:00:01 Uhr darf die Welt endlich erfahren woran wir nun schon fast ein Jahr im Verborgenen entwickelt haben. Der Countdown läuft! Blogleser erfahren es natürlich als erstes.

Müssen alle sozialen Netzwerke das Facebook Design kopieren?

Youmix.de baut um, deutsche-startups.de berichtet. Umgestellt wird auf das, auch von StudiVZ kopierte, Facebook Design.

In den Kommentaren zum Beitrag werden, wie nicht anders zu erwarten, Stimmen laut, die diesen Schritt teilweise heftig kritisieren. Es wird mehr Innovation gefordert und das Kopieren verteufelt. Eine Stellungnahme von youmix.de ist auch dabei.

Bekanntes Konzept hin oder her, ob das Design jetzt wirklich so besser ist will ich mal dahingestellt lassen. Es hat ganz klar auch seine Schwächen obwohl es ohne Frage schlechtere Vorbilder gegeben hätte - man siehe myspace.com (vor dem anstehenden Redesign).

Aber den Vorwurf, die Startups aus Deutschland sollen sich mal was neues ausdenken, in diesem Zusammenhang zu erheben ist bestenfalls kurzsichtig.

Innovation sollte meiner Meinung nach erstmal unter der Haube beginnen, um das Autobeispiel aufzugreifen.
Wie man diese Innovation dann präsentiert (das Design) kommt meines Erachtens erst an zweiter Stelle. Was jetzt nicht heissen soll, dass man hier nicht ebenfalls innovativ werden darf.

Also: Innovation, ja BITTE! Aber in der richtigen Reihenfolge. Und diesen Anspruch stelle ich selbstverständlich auch an unser Projekt myPEAK.net.

Erfolgsgeschichten über Virale Werbung/ Mundpropaganda

Martin Oetting sucht in seinem Blog ConnectedMarketing.de nach den “ Viral / Mundpropaganda Best Practice Geschichten aus Deutschland?“.

Mal ganz davon abgesehen, dass herkömmliche Marketingkampagnen für ein Startup wie uns finanziell garnicht machbar sind, ist dieses Thema natürlich besonders interessant. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch auf den Beitrag verweisen und dem geneigten Leser nahe legen dem Aufruf zu folgen. Von einer Sammlung der Erfolgsgeschichten kann im Endeffekt jeder profitieren.

Ich wünschte natürlich ich hätte selbst bereits eine solche Erfolgsgeschichte beizutragen, aber das wird wohl noch ein wenig warten müssen!

Ans Ende denken wir zuletzt…

“Wer, wenn nicht wir?
Wo, wenn nicht hier?
Wann, wenn nicht jetzt?
Ans Ende denken wir zuletzt!”

Mit diesem Zitat, dass natürlich schamlos bei den Sportfreunden Stiller geklaut ist, möchte ich heute am Sonntag eine für uns sehr spannende neue Woche einleiten. Seit Freitag läuft unsere Limited Gründung. Wir sind also auf dem besten Wege unserem Projekt auch endlich gesellschaftlich den richtigen Rahmen zu geben.

Warum Limited? Der Grund ist simpel. 25.000 € sind viel Geld für zwei Studenten. Viel Geld, dass man überhaupt nicht braucht um eine Internetplattform zu starten. Die Reform des GmbH Rechts kommt für uns leider zu spät. Also lassen wir uns auf das “Abenteuer Limited” wie ich es gerne nenne ein.

Wie geht’s jetzt weiter?

Mit der Gesellschaftsgründung machen wir einen großen Schritt in Richtung Anfang. Ende des Monats werden wir verraten, was myPEAK.net eigentlich ist und Anfang November soll dann endlich die closed Beta starten. Wenn alles glatt läuft könnten wir Mitte November unsere Tore öffnen. In diesem Zusammenhang, wenn jemand Interesse an einem Beta Account hat, möge er mich kontaktieren.

In diesem Sinne: Ans Ende denken wir zuletzt. Es fängt ja gerade erst an!

Darf es etwas mehr sein? Oder, wie schlachtet man die heilige Kuh des Serverhosting?

Das Anforderungsprofil ist klar. Als Startup sucht man eine Hostinglösung, die möglichst flexibel skalierbar ist, am besten natürlich nach oben sowie nach unten. Sie sollte ausreichend Ausfallsicherheit bieten und selbstverständlich möglichst günstig sein. Zusammenfassend, wir wollen alles und zwar umsonst.

Der erste Teil ist die Wahrheit, der zweite Teil ist Utopie. Die Ziele sind damit ausreichend hoch gesteckt, machen wir uns also daran den passenden Mittelweg zu finden.

Am besten gehen wir der Reihe nach vor. Continue reading ‘Darf es etwas mehr sein? Oder, wie schlachtet man die heilige Kuh des Serverhosting?’

Es gibt viel zu tun…

und das obwohl wir es eigentlich schon angepackt haben.

Weil es eben so viel zu tun gibt möchten wir unser Team gerne um 1-2 weitere Entwickler verstärken. Da wir als ein Team aus 2 Studenten, die das ganze neben dem Studium betreiben natürlich keine Gehälter zahlen können, suchen wir keine Angestellten sondern echte Mitgründer.

Das bedeutet viel Verantwortung, eine Unmenge an Arbeit und keine Bezahlung. Hört sich nicht sonderlich verlockend an? Für uns schon!

Welche Erfahrungen ihr mitbringen solltet erfahrt ihr hier (PDF).

UPDATE: Dank Andreas von easn.de findet sich unser Gesuch auch dort im Job Board.

Exit oder doch sellout?

FickenVZ ist vor einigen Tagen bei Ebay unter den Hammer gekommen. Verkauft wurde das Projekt für knapp 9000€. Da ich die Motivation der Leute hinter dem Projekt nicht kenne, möchte ich mich an dieser Stelle der Bewertung enthalten. Allerdings frage ich mich ganz allgemein ob eine Ebay Auktion wirklich die richtige Plattform für den Verkauf eines Unternehmens darstellt.

Dukudu ist ebenfalls vor einiger Zeit über Ebay verkauft worden. Als Gründe nennen die Gründer in ihrem Blog ganz einfach, dass Ihnen die direkten Kontakte gefehlt haben und sie sich durch eine Ebay Auktion die größtmögliche Aufmerksamkeit versprachen.

Hätte man attraktivere Optionen gehabt, hätte man sich wohl eher für diese entschieden. Damit fällt die Ebay Auktion wohl doch eher in die Kategorie sellout. Das olympische Motto ist für die meisten Gründer wohl aus gutem Grund nicht die Hauptmotivation. Aber das Hauptproblem setzt sowieso viel früher ein. Wenn man es vor dem Exit nicht geschafft hat, aus welchen Gründen auch immer, von seinem Produkt zu überzeugen. Dann kann das ganze eigentlich nur noch in einem sellout enden.

Zum Glück ist für uns der Exit noch kein Thema. Bisher haben wir ja den sogenannten “Stealth Modus” noch nicht verlassen. Ob wir es natürlich schaffen die Nutzer davon zu überzeugen, dass unser Produkt ihnen einen Mehrwert bietet ist noch zu beweisen. Mit der gehörigen Portion Optimismus, den man als Gründer wohl mitbringen muss, bin ich davon natürlich fest überzeugt.

Am Rande bemerkt kann ich schonmal versprechen, dass wir in den nächsten Tagen große Neuigkeiten bezüglich unserer Plattform zu verkünden haben. Man darf also gespannt sein.

“Glaubenskriege” im IT Bereich

Jeder kennt sie. “Glaubenskriege” im IT Bereich. Ob es nun der Streit Mac vs. PC oder Windows vs. Linux ist. Es gibt unzählige. Verfochten von den jeweiligen Anhängern. Was den einzelnen dabei motiviert kann ich nicht sagen und eigentlich ist es auch garnicht das Thema dieses Beitrags. Man möge mir verzeihen, dass ich deshalb jetzt nicht alle aufzähle.

Einen möchte ich allerdings mit einem kleinen Video würdigen, weil dieses Thema uns auch intern gut unterhalten hat.

Natürlich ist das ganze übertrieben. Aber die Grundaussage ist nicht von der Hand zu weisen. Es kann einem schon die ein oder andere schlaflose Nacht bereiten die ganzen Jars und Beans unter einen Hut zu bringen. Jetzt im Nachhinein kann ich darüber zum Glück lachen und wir sind auch wirklich sehr zufrieden mit der Java Plattform aber gerade die ersten Tage Entwicklungsserver aufsetzen haben mich teilweise an den Rand des Wahnsinns getrieben.

Das große Argument für Ruby on Rails ist ja immer Standardisierung. Durch das Festlegen aller Standards läuft das ganze wie auf Schienen. So jedenfalls die Theorie. Standardisierung kann die Entwicklung meiner Meinung nach vor allem am Anfang sehr beschleunigen. Aber ich sehe dabei auch zwei Nachteile die nicht von der Hand zu weisen sind. Zum einen kann der Standard niemals alles umfassen und deshalb wird man früher oder später immer anfangen müssen das Framework zu erweitern oder weitere Komponenten zu laden. Zum anderen verliert man dadurch aber auch an Flexibilität. Der Grund warum es verschiedene Möglichkeiten gibt etwas zu tun ist meistens, dass jeder Weg seine Vor- und Nachteile hat. Für das Privileg die Wahl zu haben bin ich durchaus bereit auch die Qual in Kauf zu nehmen.

Bei der Java Plattform ist allein die Konfiguration des Applikationsservers (in unserem Fall Tomcat) alles andere als intuitiv. Die verschiedenen XML Dateien verwirren am Anfang jeden und XML an sich ist ja nun auch nicht die beste Art um Informationen für Menschen lesbar zu machen. Aber wenn man das Konzept erstmal durchblickt hat und sich durch den Wust an Dokumentation gewühlt hat erkennt man die Möglichkeiten. Wobei man diese Möglichkeiten wohl eher nicht in einer der IKEA Anleitungen entdeckt. (2 Euro in die “Schlechte-Wortspiel-Kasse” geht klar)

Ich kann nur jedem dazu raten in kleinen Schritten vorzugehen. Erstmal Tomcat zum laufen bringen und dann ein erstes Projekt noch völlig ohne jegliche Zusätze starten. Wer beim ersten mal versucht alle Jars und Beans auf einmal in ein Projekt einzubinden wird bestenfalls wahnsinnig, aber ganz sicher nicht erfolgreich. Wahnsinnig erfolgreich…

Auch wenn mir natürlich nichts ferner liegt als einen “Glaubenskrieg” vom Zaun zu brechen, würden mich die Entscheidungsgründe und Meinungen anderer Web2.0 Startups brennend interessieren.